Warum euer Au-Pair Anschluss braucht — und wie ihr helfen könnt

AuPairMatch
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Ratgeber für Familien
Family having a joyful tea time at an outdoor café. A young boy pours tea with his parents nearby, surrounded by lush plants.

Photo: RDNE Stock project / Pexels

Ein Au-Pair, das am neuen Ort Anschluss findet, bleibt eher bis zum Ende. Einsamkeit und Heimweh gehören zu den häufigsten Gründen für einen vorzeitigen Abbruch — und ihr als Gastfamilie könnt viel dazu beitragen, ohne selbst die Freunde ersetzen zu müssen.

Das klingt zunächst nach einem weichen Thema. Es ist aber ein sehr praktisches: Ein Abbruch nach vier Monaten bedeutet für euch eine neue Suche, neue Eingewöhnung, ein zweites Mal Vertrauen aufbauen — und für die Kinder einen Abschied, den sie nicht verstehen.

Warum ihr das nicht allein lösen könnt

Ihr könnt eine großartige Gastfamilie sein — herzlich, großzügig, aufmerksam — und trotzdem nicht das sein, was eurem Au-Pair fehlt. Das liegt nicht an euch, sondern am Altersabstand: Eine 19-Jährige braucht Gleichaltrige. Ihr seid in einer anderen Lebensphase, mit Kindern, Beruf und einem Freundeskreis, der seit Jahren steht.

Das ist keine schlechte Nachricht. Es heißt nur, dass die Aufgabe nicht lautet, ihr Freund zu werden, sondern ihr den Weg zu anderen zu ebnen. Und das könnt ihr — meistens mit erstaunlich wenig Aufwand.

Fünf Dinge, die wirklich helfen

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1. Stellt den Kontakt zu anderen Au-Pairs her

Ihr kennt vermutlich andere Familien mit Au-Pair — über Kita, Schule, Nachbarschaft. Eine Nachricht in eurem Elternchat reicht oft. Für euer Au-Pair ist genau dieser Schritt der schwerste, für euch sind es zwei Minuten.

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2. Tragt eure Vermittlung ein und bestätigt sie

Auf AuPairMatch erscheint euer Au-Pair erst dann in der Umgebungs-Ansicht, wenn die Vermittlung eingetragen ist — und findet dort andere Au-Pairs in eurer Gegend. Das kostet euch einen Klick und öffnet ihr eine Tür, die ihr selbst nicht öffnen könnt.

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3. Nehmt Rücksicht auf freie Nachmittage

Au-Pair-Treffen finden oft nachmittags statt, weil dann alle frei haben. Wenn die Arbeitszeiten immer genau dann liegen, fällt der einzige realistische Zeitpunkt für Kontakte weg. Ein fester freier Nachmittag pro Woche ist mehr wert, als es aussieht.

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4. Unterstützt den Sprachkurs aktiv

Der Sprachkurs ist nicht nur Sprache, sondern der zuverlässigste Ort, an dem euer Au-Pair Gleichaltrige trifft. Ein Zuschuss und eine Arbeitszeit, die den Kurs möglich macht, wirken doppelt.

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5. Fragt nach — aber nicht beim Abendessen mit allen

„Hast du schon jemanden kennengelernt?“ ist eine gute Frage, aber keine für die große Runde. Unter vier Augen, beiläufig, ohne Erwartung. Viele Au-Pairs sagen nichts, weil sie euch nicht belasten wollen und Angst haben, undankbar zu wirken.

Was andere Plattformen dazu anbieten

Wenig. Die großen Vermittlungsportale schreiben Ratgeber zum Thema und verweisen ihre Nutzer dann auf Facebook-Gruppen, Meetup oder Sprachtandem-Apps. Eine eingebaute Möglichkeit, andere Au-Pairs in der Nähe zu finden, gibt es dort nicht. Auf AuPairMatch ist sie Teil des Produkts — kostenlos, und auch für Au-Pairs nutzbar, die über eine andere Plattform vermittelt wurden.

Woran ihr erkennt, dass es nicht gut läuft

Euer Au-Pair verbringt die freie Zeit fast durchgängig im Zimmer. Es sagt Einladungen ab. Es telefoniert stundenlang nach Hause. Es wirkt bei den Kindern fröhlich und danach erschöpft. Es fragt nach den Kündigungsfristen.

Keins dieser Zeichen ist für sich ein Alarm — zusammen und über mehrere Wochen sind sie es. Sprecht es früh an. Die meisten Abbrüche kündigen sich lange vorher an, und der Moment, in dem noch etwas zu retten ist, liegt deutlich vor dem Gespräch, in dem es um die Abreise geht.

So funktioniert die Au-Pair-Community

Ein Klick von euch — und euer Au-Pair findet andere in eurer Gegend.