Au-pair-Länder im Überblick

Diese Angaben haben wir nach bestem Wissen aus den unten genannten amtlichen Quellen zusammengetragen und mit dem Datum der Prüfung versehen. Gesetze und Sätze ändern sich, und ein Fehler lässt sich nie ganz ausschließen — wir prüfen die Quellen nicht täglich nach. Verlass dich deshalb bitte nicht allein darauf: Prüfe vor einer Entscheidung bei der zuständigen Behörde nach. Eine Rechtsberatung ist das hier nicht.

Hier stehen die Länder, in denen Au-pair als kultureller Austausch mit Taschengeld funktioniert. Für jedes Land steht da, was für Au-pairs und was für Gastfamilien gilt – Alter, Taschengeld, Arbeitszeit, Sprachkurs, Versicherung, Vertrag und Visum. Jede Zahl trägt eine amtliche Quelle und ein Prüfdatum.

Woran du dich orientieren kannst

Die meisten dieser Länder haben ein offizielles Au-pair-Programm: Der Staat hat Au-pair als eigene Form des Austauschs geregelt. Daraus ergibt sich, was ein Au-pair im Monat bekommt, wie viele Stunden es betreut, wer Sprachkurs und Versicherung zahlt und was im Vertrag stehen muss.

Italien und Spanien laufen anders: Dort gibt es kein eigenes Programm, aber beide Länder haben das Europäische Au-pair-Abkommen unterzeichnet, und Taschengeld ist dort seit Langem üblich. Der Betrag wird zwischen Familie und Au-pair vereinbart – umso wichtiger ist ein schriftlicher Vertrag, in dem Geld, Stunden und freie Tage stehen.

Länder, die hier fehlen, fehlen mit Absicht: Dort ist Au-pair kein eigener Status, sondern ein Arbeitsverhältnis nach den allgemeinen Regeln des Landes. Wer trotzdem dorthin möchte, erkundigt sich am besten direkt bei der zuständigen Behörde.

Was die Zahlen nicht sagen: wie das Jahr sich anfühlt. Dafür gibt es unsere Ratgeber – und die Au-pair-Community, in der du schon vor der Anreise siehst, wer in deiner Gegend ist.