9 Apps für dein Au-Pair-Jahr (Sprache, Geld, Transport & Kontakt)

AuPairMatch
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Kulturelle Tipps
A person checks social media apps on a smartphone while sitting at a café table.

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Die nützlichsten Apps fürs Au-Pair-Jahr decken vier Grundbedürfnisse ab: die Sprache lernen, Geld ins Ausland senden und verwalten, vor Ort herumkommen und mit der Familie zu Hause in Kontakt bleiben. Wenn du für jeden dieser vier Bereiche eine App auf dem Handy hast, bist du für die ersten Wochen gut aufgestellt — den Rest findest du unterwegs.

In diesem Guide stellen wir neun bekannte Beispiele vor, geordnet nach Zweck. Wichtig vorab: Das sind beliebte Beispiele, keine bezahlten Empfehlungen. Welche App in deinem Zielland tatsächlich am besten funktioniert (vor allem bei Transport und Bezahlen), prüfst du am besten direkt vor Ort.

Die 9 Apps im Überblick

AppKategorieWofür
DuolingoSpracheTägliches Vokabel- und Grammatiktraining, kostenlos zum Einstieg
Babbel (bzw. Pleco bei asiatischen Sprachen)SpracheStrukturierte Kurse bzw. Wörterbuch für die Landessprache
Google TranslateÜbersetzungText, Sprache und Kamera live übersetzen — gut für den Alltag
DeepLÜbersetzungNatürlichere Übersetzungen für längere Texte und Nachrichten
WiseGeldGünstige Auslandsüberweisungen und Multiwährungskonto
RevolutGeldKarte und App fürs Bezahlen und Abheben im Ausland
Google MapsTransportRouten zu Fuß, mit Auto und oft mit ÖPNV-Anbindung
Lokale ÖPNV-App / CitymapperTransportEchtzeit-Fahrpläne und Tickets für die Stadt vor Ort
WhatsApp / FaceTimeKontaktNachrichten und Videoanrufe nach Hause und mit der Gastfamilie

Sprache lernen

Die Sprache ist das Herzstück des Au-Pair-Jahres. Eine Lern-App wie Duolingo oder Babbel ersetzt keinen richtigen Sprachkurs, hält dich aber zwischen den Stunden im Training — ideal für zehn Minuten in der Bahn. Welche App passt, hängt von der Sprache ab: Für viele europäische Sprachen gibt es breite Auswahl, für asiatische Sprachen sind spezialisierte Apps (z. B. ein Wörterbuch wie Pleco fürs Chinesische) oft sinnvoller.

Daneben gehört eine Übersetzungs-App aufs Handy. Google Translate kann Text, Gesprochenes und sogar Schilder per Kamera live übersetzen — praktisch beim Einkaufen oder beim Arztbesuch. DeepL liefert bei längeren Texten oft natürlichere Ergebnisse. Verlass dich nicht blind darauf, aber für den Alltag überbrücken beide die ersten Wochen gut.

Geld senden und verwalten

Wer im Ausland lebt, braucht eine einfache Möglichkeit, Geld zwischen Ländern zu bewegen — etwas vom Taschengeld nach Hause zu schicken oder von zu Hause aufzustocken. Apps wie Wise oder Revolut sind dafür beliebt, weil sie Auslandsüberweisungen meist günstiger machen als klassische Banken und ein Konto in mehreren Währungen bieten. Dazu gibt es eine Karte zum Bezahlen und Abheben vor Ort.

Prüfe vorher, ob die App in deinem Heimatland und im Zielland verfügbar ist und welche Ausweisdokumente du für die Anmeldung brauchst. In manchen Ländern lohnt sich zusätzlich ein lokales Bankkonto — sprich das früh mit deiner Gastfamilie ab.

Herumkommen

Für den Weg zum Sprachkurs, zum Spielplatz oder am freien Wochenende brauchst du eine Navigations- und ÖPNV-App. Google Maps ist fast überall ein guter Start und zeigt in vielen Städten auch Bus- und Bahnverbindungen. Für genaue Echtzeit-Fahrpläne und Tickets ist aber oft die lokale Verkehrs-App die bessere Wahl — in Deutschland zum Beispiel die App des regionalen Verkehrsverbunds. In größeren Städten deckt Citymapper viele Verkehrsmittel gebündelt ab. Lade die App am besten in den ersten Tagen herunter und frag deine Gastfamilie, welche vor Ort üblich ist.

In Kontakt bleiben

Heimweh gehört zum Au-Pair-Jahr dazu — und regelmäßiger Kontakt nach Hause hilft enorm. Eine Messaging- und Video-App wie WhatsApp oder FaceTime ist Pflicht: für Videoanrufe mit Familie und Freunden und für die schnelle Abstimmung mit deiner Gastfamilie. Praktisch ist außerdem ein gemeinsamer Familienkalender (etwa Google Calendar), in dem Betreuungszeiten, Termine der Kinder und deine freien Tage für alle sichtbar sind. Das beugt Missverständnissen vor und macht die Planung für beide Seiten leichter.

Digitale Sicherheit nicht vergessen

Mit Apps für Geld, Nachrichten und persönliche Daten kommt Verantwortung. Ein paar einfache Gewohnheiten schützen dich:

  • Starke, einzigartige Passwörter für jede App — am besten mit einem Passwort-Manager verwaltet.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) überall aktivieren, wo es geht — besonders bei Geld- und E-Mail-Apps.
  • Regelmäßiges Backup deiner Fotos und wichtigen Daten, falls das Handy verloren geht oder gestohlen wird.
  • Nichts Sensibles zu früh teilen. Gib Ausweiskopien, Kontodaten oder deine genaue Adresse erst weiter, wenn ein Kontakt wirklich vertrauenswürdig und überprüft ist — nicht schon bei der ersten Nachricht.

Tipp: Richte schon vor der Abreise alle wichtigen Apps ein und teste sie einmal — Konto anlegen, Login prüfen, 2FA aktivieren. Vor Ort mit fremder SIM-Karte oder ohne stabiles WLAN ist das deutlich mühsamer als zu Hause in Ruhe.

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